Dansk/Svensk Gardhund

Dänisch-Schwedischer Bauernhund, liebevoll auch Danskie genannt

Der alte Bauernhund Dänemarks, der beinahe in Vergessenheit geraten und ausgestorben wäre, fand dänische Hundefreunde, die sich der letzten Exemplare dieser Rasse annahmen und weiterzüchteten. Der Bestand ist heute so gut wie gesichert. Auch in Deutschland sind die Hunde nicht unbekannt.

Wegen ihrer Robustheit wurden sie früher auf großen Höfen als Wachhund gehalten und gehörten bis vor wenigen Jahren zum Alltagsbild bäuerlichen Lebens. Da die Landwirtschaft immer mehr in den Hintergrund trat, die Bauernhöfe aufgegeben wurden und die Jugend in die Städte abwanderten, drohte den lustigen Hunden das Aus weil sie nicht mehr gebraucht wurden.

Zur Rettung des Gardhundes arbeiten der dänische und schwedische Zuchtverband eng zusammen. Hundekenner zogen über Land auf die Höfe und suchten nach zuchtfähigen Tieren. Es stellte sich glücklicherweise heraus, dass genügend vorzügliche, typische und gesunde Hunde dieser zähen Rasse vorhanden waren.

Der Dansk/Svensk-Gardhund ist eher mit den Pinschern verwandt, obwohl sein weißes Fell mit den rotbraunen oder schwarzen Flecken auf den ersten Blick an einen Jack-Russell-Terrier erinnern mit dem er absolut nichts gemeinsam hat. Er ist ein stets fröhlicher, unempfindlicher Spielkamerad der Kinder. Seine Intelligenz und Lernfreudigkeit sind der Beweis für die Beliebtheit der kleinen Bauernhunde.Die Hausgenossen sind leicht erziehbar, wildern nicht und sind keine Raufer.

Sie sind wachsam und benötigen wenig Pflege. Ihr Bewegungsdrang ist mäßig, aber sie brauchen viel Zuwendung und Beschäftigungsmöglichkeiten mit ihrem Herrchen oder Frauchen. Sein Überleben verdankt der Dänisch-Schwedische Bauernhund der Kynologin Jette Weiss. Der Standard verlangt ein weißes Fell mit farbigen Platten und eine Widerristhöhe von 38 +/- 2 cm bei Rüden. Hündinnen sind entsprechend kleiner. Erst 1985 wurden sie in den Stand der Rassehundezucht erhoben.